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Lesungsanfragen

"Berlin und Anderswo"

Der Berliner Bibliophilen Abend ist eine Institution des guten Buches. Ich freue mich, Teil der aktuellen Publikation "Berlin und Anderswo" zu sein. Zwölf Texte, die das Thema des Unterwegs-Seins weit über die Stadtgrenzen aufspannen. Mein Text "Wortweg" befasst sich mit den Grenzen der Sprache und ihrer Ausdrucksformen.

Die graphische Gestaltung von Anja Steinig ist streng und formalistisch und gibt den Texten einen klaren Orientierungsrahmen.

Berlin und Anderswo, ISBN 978 - 3 - 00 - 055061 - 4 

59,00 EUR in der berlinrosafarbenen Vorzugsausgabe, für die normalen Nihilisten auch in schwarzem Gewand zu freundlichen 29,00 EUR

 

 

 

 

"Gefangen - Das Innen und Außen des Verbrechens"

Der Sommer stand im Zeichen des Todes. Gemeinsam mit sieben KollegInnen entstand eine szenische Lesung. Vier Fälle, die im Laufe der Lesung zu verwobenen Geschichten wurden. 

Ort des Geschehens war die ehemalige JVA Lichterfelde in der Söhtstraße, die mittlerweile der Kultur umgewidmet wurde. Besser ging´s nicht. Es war zugig und kalt, die Akustik authentisch, das Licht zu grell und die Gänge zu dunkel, genau so sollte es sein.

 

"Dritter Platz beim Wettbewerb 2015 des konkursbuch Verlags"

Der konkursbuch Verlag segelt entgegen seines Namens seit über 30 Jahren in den rauen Gewässern des Büchermeeres. Immer hart gegen den Wind, auf der Suche nach den interessantesten Häfen. 

Jährlich erscheint das Jahrbuch der Erotik, unter dem Namen "Mein heimliches Auge". Ein literarisches Sammelsurium aus one-text-wonders und erfahrenen Ritterinnen und Turmjünglingen der erotischen Autorenszene Deutschlands. Die diesjährige Ausgabe ist ein Jubiläumsband (Mein heimliches Auge XXX) und anlässlich dessen gab es einen Literaturwettbewerb zum Thema "Dirty Writing". Ich gehöre zu den Preisträgerinnen, mein Text hat es auf Platz 3 geschafft. Der Text? Ja, das war so eine Geschichte, wie sie halt passieren kann, wenn man eine Einbauküche kauft. Was das mit Erotik zu tun hat? Lesen!

 

"Der Kühlschrank verweigert jedes Gespräch"

 Diesmal saß ich auf der anderen Seite des Postkastens, als Jurorin des Wettbewerbs des Autorenforum Berlin mit dem kantigen Thema "Der Kühlschrank verweigert jedes Gespräch - Berlingeschichten". Am Freitag, 09. Oktober 2015, 19:00 Uhr werden wir die drei Preise vergeben und die sieben besten Texte lesen lassen, dazu gibt es Musik von "grappa per due", einem Jazzduo (sic!), die die Textimpulse musikalisch aufgreifen werden. Ich freue mich darauf, als Moderatorin durch den Abend zu führen. Wer sich von mir führen lassen will, darf sich hiermit eingeladen fühlen, den Abend mit guten Texten, schöner Musik und interessanten background-Infos zu genießen! Bitte 5 Euro für den Eintritt und möglichst 12 weitere für die Anthologie mitbringen!

 

"Bonner Literaturpreis 2015 - Die Lesung"

Am 18. September 2015 fand in der Buchhandlung Böttger in Bonn die Lesung zum diesjährigen Bonner Literaturpreis statt. Obwohl Beethoven-Woche war, kamen 60 Gäste, so dass es eng wurde. Enge ist gut bei Lesungen, verdichtet die Atmosphäre, wenn dann die Texte noch passen, wird es gut. Und so war es. Der Dichtungsring e.V., Gastgeber des Abends, hatte ein hervorragendes Saxofon/Percussion-Duo verpflichtet und ich war überrascht, wie zärtlich man eine Trommel mit den verschiedensten Gegenständen streicheln kann und wie schön das klingt. Aber darum ging´s ja nicht, sondern um die Texte.Wie so oft: Es knallt einfach besser, wenn die AutorInnen selbst lesen. Ich hatte mich schon im Flugzeug durch den Dichtungsring geschmökert, aber insbesondere Digo Chakravertys Lesung zog mich in den "Heiligen Zorn" seines Protagonisten hinein, bei Steve Kußins "Vorher Danach" fand ich beim Zuhören erst in die tieferen Dimensionen des Textes hinein, dann aber so richtig. Ich selbst las den "Wortweg", einen meiner besten Texte dieses Jahres über einen namenlosen Flüchtling, der im Deutschkurs um Worten ringt, um sich selbst seine Biografie begreiflich zu machen. 

Insgesamt ein Abend, der Räume öffnete. Sehr schön, vielen Dank!

 

"Bärenzart - Geschichten über die Liebe"

Im Oktober 2015 erscheint im Passanten-Verlag mein Erzählband "Bärenzart - Geschichten über die Liebe", in einfacher Sprache. Es ging quasi gar nicht anders, es gab zu viele Geschichten, die erzählt werden wollten und die ihren Rahmen in Texten gefunden haben. Der Passanten-Verlag, der zuvor schon Bücher von Dostojewski, E.T.A. Hofmann und Wilde in einfache Sprache übersetzt hat, geht jetzt einen Schritt in die Gegenwartsliteratur. Der Verlag lässt große Liebe zum Detail walten, alle 13 Erzählungen aus Bärenzart wurden mit ornamentalen Grafiken illustriert, das Titelbild ist zum Verlieben schön geworden und jetzt geht das Buch in den Druck. Wie schön!

 

"Die Kunst der Einfachheit", der erste Platz

Am 10. Oktober 2015 werden die besten Beiträge für den Wettbewerb "Die Kunst der Einfachheit" prämiert. Mein Text hat den ersten Platz gemacht und ich freue mich sehr auf die gesamte Veranstaltung. 

Als ich mit der Arbeit für den Wettbewerb begonnen hatte, ahnte ich nicht, welches Potenzial in der Aufgabe liegt. Schreiben in einfacher Sprache führt mich zur Essenz des Erzählens. Schreiben in einfacher Sprache bedeutet für mich, noch stärker als sonst meine Texte in Frage zu stellen, auf ungewollte Bruchstellen abzuklopfen, sie in ihrer Perspektive zu stärken, die Protagonisten von innen heraus mit Kraft zu versehen, damit sie die Story geschehen lassen können. 

 

Im Finale für den Bonner Literaturpreis

Das Thema der diesjährigen Ausschreibung "Im Labyrinth" schenkte mir einen Text über den Weg der Sprache in unserem Leben. Worte können ein Weg werden in eine andere Kultur, Sätze können Türen öffnen, wenn man sie kennt. Der namenlose Ich-Erzähler meines Textes sitzt in einem Integrations-Deutschkurs und übt Alltagssätze über das Einkaufen und das Miteinander-Leben ein. Reduzierte Sätze, kurze Floskeln, Gesprächs-Schmierstoff. Seine Gedanken verlassen den Rahmen der Basisgrammatikübungen, füllen die Sprachaufgaben mit der Geschichte, die verantwortlich ist für seinen Weg nach Deutschland. "Wortweg" ist der Titel der Erzählung, ob dieser Weg ein erreichbares Ziel hat, bleibt offen. 

Ich freue mich sehr, dass ich zu den elf Finalisten aus 759 Einsendern gehöre und den Text am 17. September in Bonn vorstellen werde.

 

Lesung Friedenauer Buchnacht, 20. Juni 2015

Friedenau also. Endlich Björn Kuhligk gehört, schön war´s dort im Garten zu sitzen und durch Berlin zu fahren. Und danach selbst zu lesen, ganz unerwartet, aber umso schöner: in einem dämmrigen Hof, geführt von einer Protagonistin, die ihren Zauber nicht nur im Manuskript entfaltet, sondern ganz nebenbei mein Leben verwandelt, immer mal wieder. Danke, liebe Runa, für den Umhang und den guten Glauben an dich selbst. Ich schreib Dich weiter. Und das ist jetzt kein Grammatikfehler, sondern ein Versprechen.

 

Im Finale bei "Die Kunst der Einfachheit"

Beim diesjährigen Wettbewerb "Die Kunst der Einfachheit" ging es um Geschichten in einfacher Sprache.

Nicht jeder versteht lange Sätze und schwierige Worte. Aber: Gute Geschichten versteht jedes Kind. Auch wenn sie für Erwachsene sind. Die wollen nämlich keine Texte für Schulkinder lesen. Sondern Sachen, die für Erwachsene wichtig sind. Wenn man seine Arbeit verliert. Oder sich verliebt. Oder eine eigene Wohnung haben will. Das ist nicht einfach. Aber spannend. Weil man auf Ideen kommt. Über sich selbt und andere Menschen. Geschichten lesen ist wie einen Ausflug machen. 

Für mich war das Arbeiten für den Wettbewerb eine Offenbarung, gerade wegen der Einschränkungen. Klarer Plot, durchschnittliche Satzlänge bei sieben Wörtern, keine Fremdworte, keine doppelten Böden. Geschichten ohne Schnörkel und trotzdem so gut wie ein Butterbrot mit Salz, wenn man sehr hungrig ist. Hurra, von 741 Beiträgen bin ich unter den besten 11 gelandet. Mit "Maras Baby", einer Geschichte über eine Frau, die es satt hat, die Kinder in ihrem Arm immer wieder zurück geben zu müssen. Sie will ein eigenes. Und sie bekommt es. 

Fairste Wettbewerbsbedingungen aller Zeiten: Das Publikum entscheidet. Bundesweit lesen die LEA Leseklubs die Finaltexte und was gefällt, gewinnt. Ich freu mich, so oder so.

 

 

 

 Foto: Katrin Deibert

 

 

Lesung bei der langen Buchnacht in der Oranienstraße am 30. Mai 2015

Berlin Crime reloaded. Wir lasen in Schmitz Katze. Raucherkneipe für alte Kämpfer in Kreuzberg und wir hatten einen frühen Lesetermin (17.00 Uhr). Nichts erwartet, alles bekommen. Volles Haus, gute Laune, offene Ohren und Gäste, die gerne blieben, obwohl es so viel Konkurrenz gab. Der größte Stress begann nach der eigenen Lesung. Schnell zu Kirsten Fuchs reinhören. Deshalb Björn Kuhligk und sein Großraumtaxi verpassen, aber so ist das mit den Taxis, zischen eben auch schnell mal vorbei. Hör ich mir bei nächster Gelegenheit an.

 

 Foto: Katrin Deibert

 

Premierenlesung am 16. April 2015 in der Buchlounge Zehlendorf

Vier Autorinnen lesen "Berlin Crime - Dunkle Berlingeschichten" in der neu gegründeten Buchlounge Zehlendorf. Die Buchlounge ist eine inhabergeführte Buchhandlung, die einen Schwerpunkt auf kulturelle Veranstaltungen legt, kleine Verlage im Programm führt und sich dem bibliophilen Anspruch verschrieben hat. Es wird sehr schön, denn: Die Autorinnen sind auch allesamt gute Leserinnen, die Texte spannen ein vielfarbiges Netz über Berlins dunkle Seiten und wem das nicht reicht - es gibt auch Wein.

10 Euro Eintritt, ermäßigt 8 EUR, Voranmeldungen gerne an mich, dann lege ich Karten zurück (es wird voll) 

Donnerstag, 16. April 2015, 20.00 Uhr

Buchlounge Zehlendorf, Clayallee 343, 14169 Berlin

 

Berlin Crime - Dunkle Berlin Geschichten

Am 26. März 2015 erscheint im Cindigo Verlag die Anthologie "Berlin Crime - Dunkle Berlin Geschichten". Das Buch ist fein geworden, facettenreiche Textbilder der abgründigen Seite Berlins fächern sich beim Lesen auf, es ist ein Vergnügen. Cindigo legt Wert auf eine solide Verlagsarbeit und das merkt man dem Buch an. Hochwertig gesetzt und illustriert, nicht nur ein gutes, auch ein schönes Buch. Erfreulich. 

http://www.cindigo.de/bereich/verlag/

 

Lesung am 26. März 2015 

Am 26. März 2015 um 19:30 Uhr, feiert die Lesebühne FÜR_WORT ihren ersten Geburtstag und veranstaltet im "Naumann 3" in Schöneberg eine Best-of-Lesung mit Musik. Der Eintritt ist frei, die Location und Musik sind gut, die Texte auch. Zumindest einer. Meiner.

 

Zwei Charity Projekte

Drei Teile von "Tausend Tode schreiben" sind bislang im Frohmann Verlag erschienen. Bis zur Frankfurter Buchmesse 2015 wird das Buch mit 1000 Beiträgen vollständig sein. Das Buch erscheint als reines ebook und ist in seiner Vielfalt absolut lesenswert. Die Erlöse aus dem Verkauf kommen dem Kinderhospiz Sonnenhof zugute:

https://minimore.de/shop/christiane-frohmann-hg-tausend-tode-schreiben/

 

Mit der Förderung von Ausbildungsmöglichkeiten für AsylantInnen befasste sich das Projekt "Books for Good" des Berliner Wellnessportals IKURI. Aus den besten Beiträgen zum Smartphonekrimi-Wettbewerb ist eine Anthologie enstanden, die als Printversion bestellbar ist:

http://www.epubli.de/shop/buch/SMARTPHONE-KRIMI-Birgit--Br%C3%BCster-Andrea-Palinkas-IKURI-FEEL-WELL-PORTAL/43250